17. August 2026
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Cheick Kanté fasst neue Transformationsperspektiven zusammen

Casablanca, 3. Dezember 2025 – „Die Zentralafrikanische Republik geht mit ihrem Nationalen Entwicklungsplan eine klare Verpflichtung ein, die für die ganze Welt sichtbar ist: Sie strebt eine ehrgeizige und nachhaltige Transformation an“, bekräftigte Cheick Kanté, Direktor der Weltbank-Abteilung für die Zentralafrikanische Republik, in seiner Rede beim Investment Round Table in Casablanca. „Die Vision ist klar: Diversifizierung der Wirtschaft, Stärkung des sekundären Sektors und Schaffung einer neuen Dynamik als Grundlage für Frieden und Wohlstand. Robuste Wertschöpfungsketten in der Agrarindustrie, Forstwirtschaft und im Bergbau müssen nicht als isolierte Projekte, sondern als vollständige wirtschaftliche Ökosysteme entwickelt werden.“

Seine Ausführungen fassten die zentrale Botschaft der Sitzung zusammen: Der Nationale Entwicklungsplan stellt nicht nur einen weiteren Politikzyklus dar, sondern einen strategischen Bruch mit früheren Ansätzen, die sich eng auf Stabilisierung und Notfallmaßnahmen konzentrierten. Stattdessen signalisiert die Zentralafrikanische Republik ihre Absicht, eine inklusive, dauerhafte und widerstandsfähige Wirtschaft aufzubauen, die von einem dynamischen Privatsektor angetrieben wird.

Ein neues Modell für den wirtschaftlichen Wandel

Auf der Grundlage der Diskussionen am Round Table betonte Kanté, dass der Wandel der Zentralafrikanischen Republik von der Modernisierung der Produktionssysteme, der Aufwertung lokaler Produkte und der Schaffung starker Wertschöpfungsketten abhängt, die auf den natürlichen Vorteilen des Landes basieren. Die Sektoren Agroindustrie, Forstwirtschaft und Bergbau, die seit langem als besonders vielversprechend gelten, müssen sich zu vollständig integrierten Ökosystemen entwickeln, die Arbeitsplätze, Exporte und langfristiges Wachstum generieren können.

Dieser Wandel könne nur durch tiefgreifende Finanz- und Haushaltsreformen, effektivere öffentliche Ausgaben, eine gestärkte Zoll- und Steuerverwaltung sowie eine transparente und rechenschaftspflichtige Regierungsführung gelingen. Diese Reformen, die bereits mit Unterstützung des IWF und der Weltbank auf den Weg gebracht wurden, schaffen die Voraussetzungen für neues internationales Vertrauen und nachhaltige Investitionen.

Humankapital im Mittelpunkt

Kanté betonte, dass ohne Investitionen in Humankapital keine strukturelle Transformation möglich sei. Der Ausbau des Zugangs zu Bildung, die Stärkung des Gesundheitssystems und der Aufbau wirksamer Sozialschutzmechanismen seien unerlässlich, um das Potenzial der Jugend der Zentralafrikanischen Republik zu erschließen und ein gerechtes und inklusives Wachstum in der Zukunft sicherzustellen.

Er lobte die anwesenden politischen Führungskräfte und stellte fest, dass die Teilnahme des Präsidenten und des Premierministers ein klares Bekenntnis des Landes zu Entwicklung und Reformen sei.

Ein Aufruf, in die Zukunft der Zentralafrikanischen Republik zu investieren

Laut Kanté hängt der Erfolg dieser neuen Vision nun von einem ruhigen, kooperativen Umfeld ab, das die Regierung, den Privatsektor, die Zivilgesellschaft und internationale Partner hinter einer gemeinsamen Agenda vereint. Öffentlich-private Partnerschaften, eine stärkere Integration lokaler KMU und eine bessere regionale Anbindung durch Korridore und Handelszugänge werden als Beschleuniger des Strukturwandels dienen.

„Die Zentralafrikanische Republik hat in diesen zwei Tagen gezeigt, dass sie bereit ist: Sie hat die Vision, die Strategie und den politischen Willen. Jetzt ist es an der Zeit, in ihre Zukunft zu investieren“, schloss Kanté und lud die Partner ein, sich dem Land anzuschließen, um die Vision in die Realität umzusetzen und die Zentralafrikanische Republik zur neuen Erfolgsgeschichte des afrikanischen Kontinents zu machen.

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